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BUND Leipzig

Urban Gardening - partizipativ und gemeinschaftsorientiert

Urban Gardening (Neudeutsch für Stadtgärtnern) umfasst verschiedene Formen des städtischen Gärtnerns, denen allen eins gemeinsam ist: Partizipation und Gemeinschaftssinn stehen hier im Mittelpunkt.

Multifunktionale Gärten im urbanen Raum

Bild: BUND Leipzig

Mobile urbane Gärten, die eine Zwischennutzung von Stadtbrachen darstellen, sorgen für besondere Aufmerksamkeit. Das wohl bekannteste Beispiel dafür ist der Prinzessinnengarten in Berlin. Auch in Leipzig gibt es inzwischen zahlreiche Initiativen - und es werden immer mehr.

Der BUND Leipzig betreibt drei verschiedene Gemeinschaftsgärten in verschiedenen Entwicklungsstadien. In den Gärten steht nicht nur der Ertrag im Mittelpunkt, sondern auch die soziokulturelle Nutzung der ehemaligen Brachflächen als offene Orte für unsere Gruppentreffen oder für Veranstaltungen.

Ein Hauptaugenmerk ist die Verwandlung der Flächen in Erlebnisgärten für die BUND-Kindergruppe Leipziger BUNDspechte. Auch die BUNDjugend und der Arbeitskreis Landwirtschaft können die Gärten zum Anbau von Gemüse und für Treffen und Veranstaltungen nutzen.  

Viefälftige Nutzungsmöglichkeiten

Bild: BUND Leipzig

Mobile Hochbeete (Bäckerkisten, Kartoffelsäcke oder Paletten) schaffen für den Nutzgarten eine Ortsunabhängigkeit, sodass die meist kurzfristigen Nutzungsvereinbarungen problemlos, aber nicht ohne Aufwand, eingehalten werden können.

Verschiedenste Gemüse- und Kräutersorten, ökologische Anbauweise und gemeinschaftliches Arbeiten sind die Grundpfeiler der neuen Gartenphilosophie. Gleichzeitig fördert die Vielfalt der angebauten Pflanzen die Biodiversität im urbanen Raum. Bienen, Schmetterlinge und Vögel profitieren vom breiten Nahrungsangebot der Stadtgärten.

Eine weitere Form des Urban Gardening ist das Guerilla Gardening. Damit gemeint ist die heimliche Aussaat von Pflanzen als subtiles Mittel des politischen Protests im öffentlichen Raum.

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