BUND Leipzig übergibt die Petition "Leipzig knallfrei"
Leipzig, 26.11.2025
Am 26.11.2025 übergibt der BUND die Petition "Leipzig knallfrei" mit mehr als 9200 Unterschriften zur Reduktion von Silvesterfeuerwerk an die Stadtverwaltung Leipzig. Die Übergabe findet 13:45 Uhr vor dem Neuen Rathaus statt.
Gleichzeitig begrüßt der BUND, dass eine Initiative von 12 Einzelstadträten aus allen demokratischen Fraktionen viele der Vorschläge des BUND aufgegriffen hat, die unter anderem im Sommer entstanden sind.
„Die vielen Unterschriften und hunderte Zuschriften, die wir erhalten haben zeigen deutlich, dass es Zeit ist, etwas zu ändern. Die Antwort der Stadtverwaltung sich nur auf Bundesebene für eine Änderung der Sprengstoffverordnung einzusetzen ist da zu wenig. Viele Menschen erwarten, dass die Stadt bereits jetzt ihre Handlungsmöglichkeiten zum Schutz der Tier und Pflanzenwelt stärker einsetzt und viele Menschen wünschen sich da Änderungen.“, so Lisa Falkowski von der Initiative „Leipzig knallfrei“, des BUND Leipzig.
„Bei dem Initiativtreffen unserer Kampagne haben wir gemeinsame mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen entwickelt, wie etwa die Entwicklung einer digitalen Karte, in der alle Verbotszonen für Feuerwerk sichtbar sind oder auch stärkere Kontrollen etwa im Bereich Fockeberg, wie auch die Idee einer zentralen Veranstaltung ohne klassisches Feuerwerk. Wir freuen uns, dass die Parteien diese Ideen über Parteigrenzen hinweg aufgegriffen haben. Wir hatten dazu auch mit Teilen der Fraktionen eine sehr gute und enge Zusammenarbeit.“, so Jürgen Kasek, Co- Sprecher der Initiative.
Der BUND hatte ursprünglich in seiner Petition gefordert, dass in einzelnen Gebieten getestet werden soll, ob man Böller mit ausschließlicher Knallwirkung verbieten kann, was die Sprengstoffverordnung hergibt, und hatte sich für einen stärkeren Schutz der Grünanlagen und des Landschaftsschutzgebietes Leipziger Auwald und eine zentrale Veranstaltung stark gemacht. Ideen wie eine digitale Karte und eine darauf aufbauende Informationskampagne der Stadt waren im Sommer in einem Kampagnentreffen mit Bürgerinnen entstanden.