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BUND Leipzig

Unsere Streuobstwiese in Wahren

Pflanzen und Tiere auf der Streuobstwiese

Projekt Herbst 2017-Winter 2018: Streuobstwiesenberatung Mobil Wertvolle Tipps für die Pflege Ihrer Wiese und aktivierende Termine für alle Interessierten.

Die Streuobstwiese in der Stahmelner Straße liegt im Landschaftsschutzgebiet "Leipziger Auenwald" und wird durch einen Mäanderbogen der Weißen Elster umfasst. Wie aus alten Dokumenten hervorgeht, war die Fläche bereits 1905 ein Obstgarten. Mit ihrer Ausdehnung von 12.000 m², ihrer Lage im Stadtgebiet Leipzig und ihrem großen Artenreichtum ist die Streuobstwiese besonders schützenswert.Seit dem Jahr 2000 befindet sich die Streuobstwiese Wahren im Besitz des BUND. Im Jahr 2003 wurde sie als Flächennaturdenkmal (FND) ausgewiesen und genießt als einzige Leipziger Streuobstwiese diesen speziellen Schutz.

Sie können unsere Streuobstwiese - wie viele andere BUND-Projekte - auch im BUND AktionsNetzNAturschutz, kurz ANNA, finden! 

Paradies für Pflanzen und Tiere

Die Streuobstwiese Wahren beherbergt verschiedene Biotope: ihr Hauptteil ist eine auengetönte Frischwiese, in südlicher Richtung im Bereich des Elsterbogens befindet sich eine Feuchtwiese mit Hochstaudenfluren und nördlich zur Straße hin gibt es einen Trockenhang mit Trockenrasengesellschaften. Über achtzig Apfel-, Birn-, Kirsch- Pflaumen-, und Walnussbäume sind auf der Fläche verteilt.
Die verschiedenen Ausprägungen der Streuobstwiese bieten Habitate für viele seltene und gefährdete Arten z.B. den Wiesenknopf-Ameisenbläuling. Sie sind idealer Lebensraum für sowohl feuchtigkeits- als auch wärmeliebende Pflanzen und Tiere. Dreißig mittel- und hochstämmige, höhlenreiche Altbäume bieten vielen Tieren Lebensraum. Achtzig Pflanzenarten sind nachgewiesen - so auch der Große Wiesenknopf, der dem Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling eine Lebensgrundlage bietet. Diese Schmetterlingsart ist stark vom Aussterben bedroht und wir freuen uns, sie auf der Streuobstwiese Wahren zu beobachten.  

Leckereien für Obstliebhaber

Der größte Teil der Wiese wird zweimal im Jahr gemäht, während kleinere Bereiche nur eine einmalige Mahd erfahren. Die Mahd erfolgt über naturschutzfachlich abgestimmte Termine. Im Herbst werden die Äpfel geerntet bzw. aufgesammelt und zum Vermosten gebracht. Der Apfelsaft schmeckt köstlich! Probieren Sie selbst und überzeugen Sie sich vom unverfälscht natürlichen Geschmack!

Im Rahmen der Mahd wird auch immer ein kleiner Sensen-Workshop angeboten. Jeder, der sich für das Sensen und die Wiese interessiert oder einfach nur neugierig ist, ist eingeladen, bei der Mahd vorbeizuschauen. Natürlich gibt es zu diesem Anlass auch eine Führung über unsere schöne Wiese. Finden Sie hier die nächsten Mahd-Termine

Ansprechpartner

Markus Kellermann

AK-Sprecher
E-Mail schreiben Tel.: 0341/ 3 06 53 95

Anfahrt:

Wegbeschreibung (rote Markierung unten links)

An Öffnungstagen ist die Wiese an der Stahmelner Straße, stadtauswärts auf der linken Straßenseite, zu erreichen. Hinter einer Steinmauer mit einem großen Tor ohne Straßennummer liegt sie versteckt.                                           Tram: Linie 11 (Richtung Schkeuditz), Haltestelle Pittlerstraße (siehe hellblaues Symbol oben links auf der verlinkten Karte)

 

 

 

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