BUND Leipzig

Leipzig will nun auch Leipziger Restaurants nachhaltig machen

21. Februar 2020 | Abfallpolitik

Am 02. März veranstaltet der BUND Leipzig die Fachtagung "Ressourceneffiziente Gastronomie" im Pöge-Haus.

Voller Mülleimer (Sebastian Gerstenhöfer)

Neben einem Grußwort von Peter Wasem, dem Leiter des Amtes für Umweltschutz, erwartet die teilnehmenden Gastwirt*innen ein Programm aus Fachvorträgen und Diskussionsrunden zu den Themen nachhaltige Angebotsplanung, Verwertung von Resten sowie mehrweg- und verpackungsarmer Einkauf. Die Ergebnisse der Tagung werden dem Umweltverband als Grundlage für das für dieses Jahr geplante individuelle Beratungsangebot dienen.

„Es gibt in Leipzig schon viele gute Ansätze gegen Verpackungsflut und Lebensmittelverschwendung in der Gastronomie“, ist sich Martin Hilbrecht, Vorsitzender des BUND Leipzig, sicher. „Dieses Wissen zusammenzuführen und für alle zugänglich zu machen, das ist der Ansatz des BUND. Und davon profitieren alle Beteiligten: Gastwirt*innen, Verbraucher*innen und Umwelt!“, so Hilbrecht weiter.

Neben Peter Wasem vom Amt für Umweltschutz, werden Dr. Matthias Wolf vom Umweltinstitut Leipzig über Lebensmittelverschwendung und Benedikt Jacobs vom BUND e.V. (Bundesverband) über die ökologische Bedeutung von Verpackungen sprechen. Unterstützt wird die Tagung zudem durch die IHK Leipzig und den DEHOGA Regionalverband Leipzig. Der BUND Leipzig lädt alle Leipziger Gastronom*innen zur Teilnahme ein. Weitere Informationen sind online verfügbar unter: www.bund-leipzig.de/recycling2go

Die Veranstaltung ist Teil des Recycling2go-Projekts. Mit dem durch das Amt für Umweltschutz geförderte Projekt hat der BUND Leipzig in 2019 erfolgreich das Pfandbechersystem von RECUP eingeführt. Seit November 2019 geht das Projekt in die zweite Phase über: bis Ende April 2020 wird der Umweltverband mehrere Umweltbildungsveranstaltungen zum Thema Verpackungsmüll und Abfall für Erwachsene und Kinder durchführen. Zeitgleich wird das kostenlose Beratungsangebot für ökologisch bewusste Leipziger Gastronom*innen entwickelt.

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