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BUND Leipzig

PM: Endspurt für #Leipzigbecher Kampagne des BUND Leipzig

14. Oktober 2019 | Abfallpolitik

Die Crowdfundingkampagne des BUND für Leipziger Pfandbecher geht in den Endspurt. Unter dem Link leipziger-crowd.de/leipzigbecher können Leipziger*innen das nachhaltige System für Coffee to go des BUND Leipzig unterstützen und darüber abstimmen, welche fünf Leipziger Wahrzeichen auf die Becher kommen. Der Umweltverband ruft noch einmal alle Leipziger*innen dazu auf, die Kampagne zu unterstützen, welche noch bis zum 15. Oktober um 20:00 Uhr läuft.

Recycling2go (George O'Connor)

Martin Hilbrecht, Vorsitzender des BUND Leipzig, zeigt sich zuversichtlich: „Ich glaube, dass die Leipziger*innen verstanden haben, warum das Pfandsystem eine vernünftigere und ökologische Alternative zum Einwegwahnsinn ist. Deshalb werden sie auch die Leipzigbecher unterstützen. Denn nur ein viel genutztes Pfandsystem ist auch ein gut funktionierendes.“

Unterstützer*innen haben nach Ablauf der Crowdfunding-Kampagne die Auswahl aus mehreren Leipziger Gebäuden und markanten Orten. Nach der Abstimmung werden fünf Motive für das Design der #Leipzigbecher übernommen. Diese werden dann von professionellen Grafiker*innen zu dem Design gemacht, das schlussendlich auf die Becher gedruckt wird. Auch das Vorschlagen von Gebäuden für die Abstimmung ist möglich. Weitere Prämien umfassen Café-Gutscheine sowie Taschen und T-Shirts im Stadtdesign.

„Wir wollen gleichzeitig auch ein Bewusstsein für nachhaltige Produkte schaffen“, betont Martin Hilbrecht, „die nicht nach einmaliger Verwendung direkt auf dem Müll landen müssen. Je mehr Menschen und Unternehmen sich für nachhaltige Produkte entscheiden, desto besser können wir auch mit unseren wertvollen Ressourcen haushalten“. Einwegbecher verursachen bundesweit jährlich rund 11.000t CO2-Ausstoß. Deshalb hat der BUND Leipzig das Konzept des Pfandbechersystem von RECUP im Rahmen des Recycling2go-Projekts erfolgreich an über 45 Läden vermittelt, die dieses übernommen haben und nun daran teilnehmen. Nach der aktuellen Kampagne sind Bildungsveranstaltungen und die Einrichtung einer Ressourcenberatung für Gastronom*innen geplant.

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